3 // Gäste

1 // WIEVIEL KULTUR BRAUCHT DIE GESELLSCHAFT?

Dr. Albrecht Göschel

Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Soziologe-haelt-Vision-vom-Stadtleben-in-Falkensee-fuer-unrealistisch

1941 auf Rügen geboren, studierte Architektur und Stadtplanung an der TU Hannover und an der TU Berlin sowie Soziologie an der University of Essex. Promotion in Soziologie. Von 1987 bis 2006 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin. Die Arbeits- und Forschungsschwerpunkte von Göschel liegen im sozialen und kulturellen Wandel sowie in der Stadtentwicklung und Beobachtung von Zukunftstrends. Sie fanden ihren Niederschlag in wichtigen Studien zur Kulturpolitik. Für seine Arbeiten zum demokratischen Wandel erhielt er 2007 den Bad Herrenalber.

 

 

 

Prof. Christian Höppner

Quelle: http://www.christianhöppner.de/Uber_mich/uber_mich.html)

Prof. Christian Höppner, 1956 in Berlin geboren, nimmt die künstlerische Seite des Diskurses ein. Er ist Cellist und Dirigent und studierte an der Universität der Künste in Berlin, an der er auch seit 1984 Lehrbeauftragter für Violincello ist. Ehemals Leiter verschiedener Musikhochschulen in Deutschland war er von 2000 bis 2004 Vizepräsident des Deutschen Musikrates und ist seit 2004 dessen Generalsekretär. Für sein Engagement im Berliner Musikleben erhielt er 2001 das Bundesverdienstkreuz.

 

Prof. Dr. Thomas Knubben

Quelle: http://www.kloepfer-meyer.de/Global/Download/AU_KNUBBEN_L.JPG

1960 in Rottweil geboren, ist Prof. Dr. Thomas Knubben heute Leiter des Instituts für Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Er studierte Germanistik, Geschichte und empirische Kulturwissenschaft in Tübingen und Bordeaux und promovierte anschließend in Essen. Sein Forschungsfeld bewegt sich zwischen Kultur, Kunst und Management, was sich auch in seinen Veröffentlichungen, zuletzt in „Mesmer oder die Erkundung der dunklen Seite des Mondes“, niederschlägt.

 

 

 

 

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2 // WAS SOLL DAS THEATER?

Armin Petras

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Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de

Armin Petras studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Anschließend arbeitete er an diversen Theatern als Regieassistent und später als Regisseur. 1996 bis 1999 war er Oberspielleiter am Theater Nordhausen und Hausautor am Theater Leipzig. Es folgte das Engagement als Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel und als Regisseur und Leiter der Spielstätte Schmidtstraße am Schauspiel Frankfurt. Unter dem Pseudonym Fritz Kater schreibt Petras Theaterstücke, die er häufig selbst inszeniert. Petras alias Kater erhielt 2003 für zeit zu lieben zeit zu sterben den Mülheimer Dramatikerpreis und wurde zum „Dramatiker des Jahres“ in der Zeitschrift Theater heute gewählt. Von 2006 bis 2013 war er Intendant am Maxim Gorki Theater in Berlin. Seit 2013 ist er Schauspielintendant des Staatstheaters Stuttgart.

 

Kathrin Tiedemann

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Quelle: Sonja Rothweiler

Kathrin Tiedemann studierte Germanistik und Theaterwissenschaft. Sie arbeitete als Dramaturgin für das Festival Kampnagel in Hamburg. Des Weiteren war sie als Redakteurin und Autorin unter anderem für den Freitag und Theater der Zeit beschäftigt. Sie kuratierte das Festival reich&berühmt. Seit 2004 ist sie Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Forum Freies Theater in Düsseldorf. Sie realisiert dort ein Programm an der Schnittstelle von Theater, Performance, Tanz, bildender Kunst und Musik.

 

 

Prof. Dr. Elisabeth Schweeger

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Quelle: http://www.deutschlandradiokultur.de

Elisabeth Schweeger studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Romanistik, Germanistik und Philosophie in Innsbruck, Wien und Paris. Sie arbeitete als Journalistin und Lehrbeauftragte an der Universität für angewandte Kunst Wien und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ab 1993 wandte sie sich dem Bereich des Theaters zu. Sie war künstlerische Leiterin des Marstalls am Bayerischen Staatsschauspiel und später auch Chefdramaturgin. Frau Schweeger arbeite als Kuratorin unter anderem für die ars electronica in Linz und die Documenta in Kassel. Von 2001 bis 2009 war sie Intendantin des Schauspiels Frankfurt, anschließend der KunstFestSpiele Herrenhausen in Hannover. Seit September 2014 ist sie Künstlerische Direktorin und Geschäftsführerin der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.

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3 // WAS IST GUTE UNTERHALTUNG?

Cordula Stratmann

www.rundschau-online.de
Quelle: http://www.rundschau-online.de

Die Komikerin, Schauspielerin und Autorin Cordula Stratmann wurde 1963 in Düsseldorf geboren. Nach ihrem Studium der Sozialarbeit sammelte sie in den 1990er Jahren erste Fernseherfahrung in diversen Comedy- und Kabarettshows. Einem breiten Publikum wurde sie durch ihre Rolle als Hauptmieterin der Improshow „Schillerstraße“ auf Sat.1 (2004-2007) bekannt, für welche sie u.a. den Deutschen Comedy-Preis und den Deutschen Fernsehpreis erhielt. Stratmann zählt jedoch nicht nur zu Deutschlands erfolgreichsten Komikerinnen, sie ist zudem als Schriftstellerin tätig. Neben den Ratgebern Ich schreibe, aber lesen müssen Sie selbst (2003) und Ist dieses Buch ansteckend? Erste Hilfe für Hypochonder(2008) erschien 2010 ihr Debütroman Sie da oben, er da unten. Ihr zweiter Roman Danke für meine Aufmerksamkeit (2013)erlangte Platz 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

 

Prof. Dr. Andreas Schreitmüller

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Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de

1956 in Konstanz geboren, wird ein Gespür für erfolgreiche Filmprojekte zugesprochen. So war er als Redaktionsleiter für Spiel- und Fernsehfilm bei Arte an der Koproduktion zahlreicher Filme wie „Lola rennt“, „Good Bye, Lenin“, „Das Leben der Anderen“ und „Victoria“ beteiligt. Andreas Schreitmüller studierte Linguistik in Konstanz und Manchester; übernahm von 1981 bis 1983 die Stellvertretende Leitung der Kurzfilmtage in Oberhausen und war in den folgenden Jahren bis 1991 als Redakteur beim ZDF tätig. 1992 promovierte er zum Thema Filmtitel. Seit 1991 arbeitet er als Redaktionsleiter für Spiel- und Fernsehfilm bei Arte. Er ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Europäischen Filmakademie und lehrt als Honorarprofessor für Medienwissenschaft an der Universität Konstanz.

 

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Quelle: http://www.filmakademie.de

Inga von Staden

Inga von Staden studierte Landwirtschaft in Israel und Film in New York. Sie arbeitete u.a. als Autorin und Redakteurin für Fernsehproduktionen, bis sie 1995 in die digitalen Medien als Konzepterin und Produktionsleiterin für Games, Multimedia- und Internetapplikationen wechselte. 1999 machte sie sich als Beraterin unter dem Namen projectscope selbstständig. Neben der Beratung von Institutionen und Unternehmen erstellt sie Studien zu den Entwicklungen am Medienmarkt. Heute ist von Staden als Medienexpertin, Innovationsberaterin und Dialogmoderatorin tätig. An der Filmakademie Baden-Württemberg leitet sie den Studienschwerpunkt Interaktive Medien.

 

Adrienne Braun

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Foto: Frank Paul Kister

Als Kunst- und Theaterkritikerin schreibt Adrienne Braun u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Zeitschrift Die Deutsche Bühne, das Kunstmagazin ART sowie für die Stuttgarter Zeitung. Adrienne Braun studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften an der Universität Stuttgart, war Regieassistentin an der Staatsoper Stuttgart und absolvierte 1994 schließlich ein Volontariat bei der Stuttgarter Zeitung. Seit 1996 ist sie freie Journalistin, Autorin und Moderatorin. Ihre Kolumne erscheint regelmäßig in der Wochenbeilage der Stuttgarter Zeitung.

 

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4 // WAS FÖRDERT DIE KULTURFÖRDERUNG?

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Quelle: http://www.boell.de

Adrienne Goehler

1955 in Lahr im Schwarzwald geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Freiburg sowie Psychologie in Hamburg. Nach Abschluss ihres Psychologiestudiums 1986 wurde sie Abgeordnete der GAL-Frauenfraktion in der Hamburgischen Bürgschaft und war dort für die Ausschüsse Wirtschaft und Forschung sowie Kultur und Frauen zuständig. 1989 wurde Adrienne Goehler als erste Frau zur Präsidentin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg berufen und 1995 wiedergewählt. 2001 bis 2002 war sie, obwohl seit 1991 parteilos, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur der rot-grünen Übergangsregierung in Berlin. 2006 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Verflüssigungen: Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft“. Zwischen 2005 bis 2008 war sie Mitglied im Aufsichtsrat der Tageszeitung „taz“, ab 2007 im Kuratorium der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Heute lebt Adrienne Goehler als freie Publizistin und Kuratorin in Berlin. Die von ihr kuratierte Ausstellung zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit tourt seit 2010 und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

 

Prof. Dr. Oliver Scheytt

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Quelle: http://www.kulturexperten.de

Der studierte Musiker und Jurist gilt als Vordenker der Kulturpolitik und des Kulturmanagements in Deutschland. Mehr als 25 Jahre wirkte er in Führungspositionen der öffentlichen Verwaltung sowie von Großprojekten der Stadt- und Regionalentwicklung: Er war Kulturdezernent der Stadt Essen, steuerte erfolgreich die Bewerbung „Essen für das Ruhrgebiet. Kulturhauptstadt Europas 2010“ und war Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. Heute ist er Geschäftsführer der Kulturexperten Dr. Scheytt GmbH sowie der Kulturpersonal GmbH für Personalberatung in der Kultur- und Kreativbranche, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft sowie Professor am Institut für Kultur- und Medienmanagement in Hamburg . Oliver Scheytt ist Autor zahlreicher Publikationen zu Kulturpolitik und Kulturmanagement, Herausgeber der „Kulturpolitischen Mitteilungen“ und des „Handbuch für Kulturmanagement und Kulturpolitik“.

 

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Quelle: http://www.ph-ludwigsburg.de

Prof. Dr. Armin Klein,

1951 in Wiesbaden geboren, studierte er Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Nach seinem Studium arbeitete er als leitender Dramaturg am Theater am Turm in Frankfurt am Main. Im Anschluss daran war er von 1981 bis 1994 als Kulturreferent der Universitätsstadt Marburg tätig. 1993 promovierte er zum Dr. phil. an der Philipps-Universität Marburg. Seit 1994 ist er Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement am Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg. Er wirkt als Gastdozent an verschiedenen Universitäten und veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zum Kulturmanagement.

 

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5 // BIS DIE BLASE PLATZT? FRISST DER MAMMON DIE MUSEN?

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Quelle: http://www.supercopy-festival.tumblr.com

Prof. Dr. Wolfgang Ullrich

1967 in München geboren, schloss Ullrich sein Magisterstudium in Philosophie, Kunstgeschichte, Wissenschaftstheorie und Germanistik ab und promovierte 1994 über das Spätwerk Martin Heideggers. Von 1997 bis 2003 war Wolfgang Ullrich als Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München tätig. Zudem lehrte er als Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Von 2006 bis 2015 hatte er die Professur für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe inne. Seitdem ist Ullrich freiberuflich als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater tätig; er lebt in Leipzig und München.

Blog: http://www.ideenfreiheit.wordpress.com

 

Prof. Dr. Dirk Boll

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Quelle: http://www.tagblatt.de

1970 in Kassel geboren, studierte er Rechtswissenschaften in Göttingen und Freiburg/Br. und war danach am Landgericht Stuttgart tätig. 1998 absolvierte Boll das Aufbaustudium Kulturmanagement am Institut für Kulturmanagement Ludwigsburg, wo er auch mit einer Dissertation über die Bedeutung des Auktionswesens im aktuellen Kunstbetrieb promovierte. Im Anschluss begann er seine Karriere bei dem Auktionshaus Christie’s. Zunächst war Boll in Stuttgart, dann in der Schweiz als Geschäftsführer tätig. Seit 2011 ist Dirk Boll Europa-Geschäftsführer von Christie’s in London. Er lehrt zudem als Honorarprofessor am Institut für Kultur- und Medienmanagement in Hamburg.

 

Petra von Olschowski

Quelle: www.abk-stuttgart.de
Quelle: http://www.abk-stuttgart.de

studierte, nachdem sie zuvor eine Lehre im Kunsthandel absolviert hatte, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Stuttgart. Anschließend arbeitete sie als Redakteurin bei der Stuttgarter Zeitung. 2002 übernahm sie die Geschäftsführung der Kunststiftung Baden-Württemberg, 2010 wurde sie zur Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gewählt. Neben mehreren Mitgliedschaften in Kuratorien und Kommissionen ist sie seit 2013 auch Vorsitzende des Württembergischen Kunstvereins.